Wer nicht männlich oder weiblich ist, ist nicht niemand. Das sieht auch das Bundesverfassungsgericht so und beschloss nun, dass die beide Kategorien nicht ausreichen. Dies ist ein wegweisender Beschluss für die selbstbestimmte Geschlechtsidentität.

Denjenigen, die angesichts des Urteils nun sorgenvoll die Hände über dem Kopf zusammenschlagen sei gesagt: Auch morgen wird es noch Frauen Männer geben, niemandem wird etwas genommen. Aber die Menschen, die nicht  Geschlechtszuordnungen entsprechen, werden von den lebenslangen Widersprüchen und der immer wiederkehrenden Notwendigkeit sich erklären zu müssen, befreit.

Ein wichtigen Beitrag dazu hat auch Jessica Purkhardt, Sprecherin der „Landesarbeitsgemeinschaft QueerGrün Hessen, in der Frankfurter Neuen Presse verfasst. Ihr könnt ihn hier lesen.