Großwerden ist schwer. Bei zwei Müttern oder Vätern in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften aufzuwachsen, macht es nicht leichter. Der Regisseurin gelingt es, das universelle Drama des Coming of Age konsequent aus der Sicht der Kinder, in alltäglichen Szenen zu erzählen.

GAYBY BABY nimmt uns mit in das Zuhause von GUS, EBONY, MATT und GRAHAM. Allein unter Frauen versucht GUS für sich herauszufinden, was es bedeutet ein „Mann“ zu sein; EBONY sucht ihre Stimme als Sängerin und einen Ort, wo ihre homosexuelle Familie akzeptiert wird; MATT fragt sich wie der Gott, den seine lesbischen Mütter anbeten, diese gleichzeitig in die Hölle verdammen kann; und GRAHAM kämpft mit einer Leseschwäche und mit dem Umzug seiner Zwei-Vater-Familie nach Fidschi, wo Homosexualität gesellschaftlich nicht akzeptiert ist.

Aus der Perspektive der Kinder erzählt, ist GAYBY BABY ein lebendiges, bewegendes Portrait von Regenbogenfamilien, das einen erfrischend ehrlichen Blick auf das wirft, was wirklich zählt im Leben. Familie ist eben mehr als einfach nur „Vater, Mutter, Kind“.

Wann? Samstag, 25.06.2016

Wo? KIno Orfeos Erben in Frankfurt

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