Der LSVD Hessen setzt sich für geschlechtliche Selbstbestimmung und Vielfalt ein und unterstützt deshalb die von der Deutschen Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität dgti e.V. angeregte Initiative des Bundesrates zur Änderung des Transsexuellengesetzes.

Die dgti e.V. erklärt dazu:

„In den vergangenen 30 Jahren hat die Bundesregierung alle Forderungen nach Änderungen des Transsexuellengesetzes (TSG) ignoriert oder deren Umsetzung verzögert. Nach wie vor sind für eine Vornamens- /Personenstandsänderung zwei psychiatrische Gutachten notwendig. Einige Änderungen am TSG gab es u.a. durch Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichtes. Seit 2011 gab es in der Rechtsprechung keine weiteren Fortschritte

Die Deutsche Gesellschaft für Transidentität und Intersexualität dgti e.V. hat daher die Landtagsfraktionen der Bundesländer gebeten im Bundesrat die Initiative zu ergreifen, um die im Transsexuellengesetz (TSG) vorgeschriebene zweifache psychiatrische Begutachtung für eine Personenstands- / Vornamensänderung aus ethischen und medizinischen Gründen abzuschaffen und durch ein einfaches Antragsverfahren ohne Karenzzeit auf Basis der Selbstbestimmung zu ersetzen.“